Drogen aus Teneriffa, canva kasaan media, 2018
Drogen aus Teneriffa, canva kasaan media, 2018
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Drogen werden umgepackt, kasaan media, 2017
Drogen werden umgepackt, kasaan media, 2017
Völlige Verwahrlosung der Sitten

Betrunkene Briten, die in der Nacht grölend über die Straße laufen, sind ein Teil des Problems auf Teneriffa. Hauptsächlich im Süden.

Von Briten, die in der Nacht auf die Straße urinieren auch, die die Wohnanlagen unsicher machen oder sich vor Trunkenheit an Bäumen buchstäblich festhalten müssen.

Ein anderer Teil scheint die Kriminalität, die nicht offensichtlich ist. Unverblümt werden Frauen an der Costa del Silencio angesprochen, ob sie nicht als Drogenkurier arbeiten wollen.

Meist von denen, die nur die Läufer für die Dealer sind. Sie verdienen sich ein paar Euro dazu. Besonders betroffen ist die Costa del Silencio. Die Polizei scheint völlig überfordert, wenn jede Nacht aus einem Müllcontainer an der Costa Silencio Drogen übernommen werden, und die angelandeten Güter in verlassene Häuser oder Plantagen zum Umpacken für den Kleintransport nach Zentraleuropa fertig gemacht werden. Am liebsten werden Rucksacktouristen, alleinreisende Frauen oder Camper angesprochen.

Es ist ein Perpetum mobile für die großen Kartelle, die daran verdienen, wahrscheinlich in Venezuela oder in Kolumbien sitzen.

Es ist kurz nach zwei Uhr morgens als ein weißer Lieferwagen in einer ruhigen Seitenstraße an der Costa del Silencio an Müllcontainer heranfährt. Nach wenigen Minuten hat er die Drogenpakete aus der Seefolie von einem Schiff befreit und trägt, wie ganz normal, die Kokainpakete zu dem Lieferwagen.

Nachts am Drogenbunker, kasaan media
Nachts am Drogenbunker, kasaan media

Teneriffa liegt am Highway 10, dem berühmten 10. Breitengrad, den Ermittler sehr sorgfältig kontrollieren. Im letzten Jahr wurden bei zwei Aktionen der Guardia Civil sage und schreibe 3,6 Tonnen Kokain sichergestellt. Längst wird die Dunkelziffer viel höher geschätzt.

Handel in El Fraile, Costa del Silencio und Las Galletas

Die Drogen werden von Afrikanern, meistens Senegalesen, fliegenden Händlern, offen aus dem Fahrzeug verkauft. Darunter Kokain, Heroin und synthetische Drogen.
Der Profit ist entsprechend.

Längst ist bekannt, dass Unmengen von Drogen an der Südküste Teneriffas angelandet werden, es geschieht meistens immer in der Nacht.

Die spanische Polizei tappt im Dunklen- zu schnell sind die Händler, zumeist Italiener, die im Drogenhandel tätig sind. Damit werden auch die Maulesel nach Europa angeheuert, in Ferienanlagen und in Cafés.
Man sollte mit neuen Bekanntschaften vorsichtig sein, gerade jetzt in der beginnenden Urlaubszeit.

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