Menschenschlepper 2018 canva, kasaan media, 2018
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Schande für die Menschheit

Es ist eine Schande, immer noch ertrinken zahllose Menschen auf dem Weg nach Europa. Auswege aus dieser seit Jahren existierenden Situation wurden bis jetzt nicht gefunden. Brennpunkt dieser Tage scheint die Küste der Großen Syrte vor Libyen. Schlepper versprechen hier das große Glück in Europa und haben das Boot schon übervoll.

Seit dem letzten Jahr sind auch Informationen bekannt, dass Angehörige der libyschen Küstenwache mit Schleuser-Organisationen zusammengearbeitet haben. Es kommt vor der nordafrikanischen Küste immer wieder zu Zusammenstößen zwischen den Flüchtlingen und der Küstenwache, die dann auch nicht zimperlich mit den Flüchtlingen umgeht.

Gerüchte über Sklaverei und Verkauf von Menschen bewahrheiteten sich erst im letzten Dezember.

Seitdem kommen immer wieder Nachrichten, dass die scheinbar nicht auszumerzenden Organisationen in dem nordafrikanischen Staat, gesunde junge Männer für umgerechnet 680 Euro verkaufen würden, eben an Sklavenhalter.
Die EU, die von einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit im letzten November sprach, scheint hilflos. Zu sehr sind die Organisationen der Schlepper und der örtlichen Behörden miteinander verwoben.
Die Schlepperbanden, die die Flüchtlinge schon im Landesinneren abfangen, sind zu gut organisiert, als das die EU Bemühungen fruchten würden oder könnten.



Andere Alternativen
Der vom Bürgerkrieg noch sehr gezeichnete libysche Staat ist zum Handeln nicht befähigt.
Es müssen dringend andere Konzepte gefunden werden, den Flüchtlingsstrom über die große Syrte einzudämmen. Einzig denkbar wären Auffanglager in dem afrikanischen Staat, die von der EU betrieben werden. Also auch Boden der EU, gleich einer diplomatischen Vertretung, sind. Auch in den anderen afrikanischen Staaten muss eine gezielte Aufklärungskampagne durchgeführt werden, um das Problem in den Griff zu bekommen. Vorallendingen, den Handel mit Menschen einzudämmen.

Afrikanern, die sich auf den sicherlich beschwerlichen Weg nach Europa machen, muss klar sein, sie könnten ertrinken, verkauft werden oder anderen Gefahren zum Opfer fallen, die als nicht kalkulierbares Risiko gelten.
Es müssen Anreize in den Fluchtländern geschaffen werden, die eine massenhafte Flucht verhindern, wie ein Marshallplan für Afrika.
Nur so können weitere Tote und Sklaven verhindert werden.
Den Schleppern und Schleusern muss klar sein, dass sie Krieg gegen einen ganzen Kontinent führen und diesen verlieren.

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1 Kommentar

  1. Solange die Flüchtlingsfrage nicht endgültig geklärt ist und sogar Anrinerstaaten im Verdacht stehen, diesen Menschenhandel mit zu unterstützen, sehe ich keine vernünftige Lösung, diesem Problem beizukommen.

    Angeblich sollen ja afrikanische Sträflinge sogar aufgefordert worden sein, das Land in Richtung Westen zu verlaasen, sich sogenannten Schleppern anzuschließen und wenn sie das nicht tun, drohe ihnen die Todesstrafe.

    Diese Information stammt aus unbestätigten Quellen, auf die ich mich bzgl. Wahrheitsgehalt berufe.

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